Norian ist an Board. Ahoi.

Wir freuen uns sehr, dass Norian Schneider ab sofort bei uns mit von der Partie ist. Wer er ist, was er macht, wo er herkommt und wo er hingeht erfahrt ihr im Interview.

Norian Schneider im Interview

Wer bist du und was bewegt dich?

Moin, ich bin Norian, 25 aus Hamburg und Student der Nachhaltigkeitswissenschaften. Als kleines Kind wurde ich schon in diese kratzigen Wollsäcke der “Ökopioniere” gestopft. Hab ich gehasst. Als ich mich dann nach der üblichen “H&M-Pubertät” am Anfang des Studiums fragte, was ich mir da anziehe, hab ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Und siehe da, es gab schicke Shirts, Hemden, Hosen usw. Endgültig überzeugt in der Branche bleiben zu wollen, hat mich ein Besuch einer Textilfabrik in Indien 2009, die einer der Vorreiter für soziale Standards ist. Trotzdem wars durch die Fließbänder und Nähmaschinen wahnsinnig laut und mein erster Gedanke, der mich seitdem bewegt, war: “da geht doch mehr”.

Was sind deine Aufgaben bei GOOD wear?

Ich werd mich um die Produktauswahl kümmern – sowohl aus modischer als auch aus der Nachhaltigkeitsperspektive. Wobei das für mich in engem Zusammenhang steht, weil mein Verständnis von Mode darin besteht, Klassiker oder wie ein Freund sie nennt, “Lieblingsstücke” zu haben und diese mit “Trends” zu kombinieren. Das ist ein Schritt um eine Entschleunigung der Kollektionszyklen zu erreichen und das ist genauso wichtig wie die faire & ökologische Produktion. Meine Aufgabe ist es auch zu schauen, welche Produkte den Nachhaltigkeitsansprüchen von GOOD wear entsprechen und danach auszuwählen. Einfach gesagt, mit einem gut geschnittenem weißen Hemd oder einem schönen schwarzen Kleid aus ökofairer Produktion wird man auch in zehn Jahren gut aussehen.

Und wieso überhaupt GOOD wear?

GOOD wear bietet mir die Möglichkeit meine Idee wie Mode sein sollte in die Realität zu bringen und damit ein Unternehmen mitzugestalten. Hinzu kommt ein spannendes Vertriebsmodell, das es so noch nicht gab [von dem ihr in den nächsten Wochen hier mehr erfahren werdet] und viele Chancen bietet, unkonvetionell zu arbeiten. Und nicht zuletzt kann ich tatsächliche die Ergebnisse meiner Bachelorarbeit nutzen – hätte nie gedacht, dass das passiert!

Danke, Norian

Tags: Story

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